First Ascent on Heiligkreuzkofel – Dolomites
Route: Wüstenblume (400m, 9 pitches, VIII+)
During this summer Ulli & his climbing partner Josef
Hilpold made a successful 1st ascent of a project they have been working on the
west face of Heiligkreukofel in the Dolomites.
The Westface of Heiligkreuzkofel has a breathtaking 600m
face – known from the first ascent of the ‘Mittelpfeiler’ (middle spur) by
Reinhold & Günther Messner in 1968.
Ulli & Josef worked on their route ‘Wüstenblume’ for
several days this summer – and made their 1st Ascent on Sep 28th
climbing the route in 8 hours.
Here's the report from Ulli...
Abenteuer –
ALPINISMUS pur
Erstbegehung am Heiligkreuzkofel – Dolomiten
‘Wüstenblume’ (400m, 9 SL, VIII+)
"Südtirol ist bekannt für seine außergewöhnlichen Kletterer
und Alpinisten. Zwei von Ihnen sind Ulrich Viertler und Josef Hilpold. Für
beide ist mit der Erstbegehung der ‘Wüstenblume’ am Heiligkreuzkofel ein lang
ersehnter Traum in Erfüllung gegangen.
Die Liste seiner extremen Wiederholungen ist lang, doch für
Ulrich Viertler zählen weniger Grade und Leistungen als der ästhetische und
emotionale Wert seiner Touren.
Der Heiligkreuzkofel, 2908 Meter hoch, befindet sich in der
Fanesgruppe in den Dolomiten. Durch
seine atemberaubende - zugleich majestätische Form und der bis zu 600 Meter hohen Westwand, zählt
er sicherlich zu einem der eindruckvollsten Berge in den Dolomiten.
Nicht zuletzt wurde die Wand 1968, durch den von Reinhold
und Günther Messner eröffneten Mittelpfeiler bekannt, eine der damals
schwierigsten Routen überhaupt.
An sechs Tagen im Sommer 2013 gelang es den beiden diese
unglaubliche Linie zu eröffnen. Abgesichert wurde ausschließlich traditionell
mit Schlaghaken und mobilen Sicherungen, wie es am Heiligkreuzkofel üblich ist.
Die Route verläuft in der Hauptwand am rechten Pfeiler zwischen der
Mutschlecher - Großrubatscher Gedächtnisführe und der Mayerl - Verschneidung.
Am 28. September war es nun schlussendlich so weit und es
gelang ihnen in 8 Stunden die Route an einem Stück frei zu klettern. „Es war
alles perfekt, es passte einfach alles. Ein großartiges Erlebnis mit vielen
Emotionen geht zu Ende.“
Den beiden Südtiroler Alpinisten ist es ein großes Anliegen
das Alpinklettern in seiner ursprünglichen Art und Weise zu erhalten und
insbesondere die Tradition am Heiligkreuzkofel, wo noch ausschließlich mit
Schlaghaken und mobilen Sicherungsmitteln ohne Zuhilfenahme von Bohrhaken
geklettert wird, zu respektieren und diese Werte auch weiterzugeben. Mit dieser
außergewöhnlichen Erstbegehung ist
Ihnen das sicherlich gelungen!!
Es ist ein Ort,
der Freiheit,
der glücklich macht.
Ulli"