Wednesday, 12 October 2011

Thomas Tivadar : Great Trango Tower Lecture

Munich based ME Pro partner Thomas Tivadar will be lecturing next week - on Tuesday 18th October at retailer Bergsport-Hütte, Augsburg, Germany. Thomas will be presenting his talk about the first ascent of the Northwest Face of the Great Trango Tower, Karakorum back in 1999.

Thomas Tivadar 

For those who are interested in attending, please find below the details in German...

Vortrag                  Thomas Tivadar - Bigwall-Spezialist, Techno-Climber
Great Trango Tower - NW | Erstbegehung Lost Butterfly (1999)
Partner                   Bergsporthütte Augsburg

Termin                   18. Oktober 2011 / 19 Uhr / Abendkasse

Ort                        Barbara-Saal, Am Katzenstadl 18a, 86152 Augsburg


1999 | Great Trango Tower
Route: Lost Butterfly (VII 5.10 A4) | Gabor Berecz, Oskar Nadaski, Thomas Tivadar

Ende der 90 Jahre war der Great Trango Tower (6287m) Schauplatz für die zu der Zeit schwierigste Route der Welt: „Lost Butterfly“. Bei widrigsten Bedingungen kämpften sich die drei Alpinisten durch die 2000 Meter hohe Nordwest- wand. Die untere Hälfte der Wand ist senkrecht bis leicht geneigt - der Schwierigkeitsgrad ist VII, A3.

Durch die obere Wandhälfte, die auf rund 1000 Metern durchgehend überhängend ist, arbeiteten sich Berecz, Nadaski und Tivadar in diffiziler New-Wave-Kletterei in Richtung Gipfel. Die Bewertung der Wand reicht hier bis A4+.
Das ganze Unternehmen bewältigte das Team übrigens ganz ohne Bohrhaken als Zwischensicherung!
Das Wetter war in diesen Tagen extrem schlecht... doch die drei konnten die ungünstigen Bedingungen an der überhängenden Wand tatsächlich ignorieren, während andere Expeditionen an Nachbarbergen in der Region Ihre Touren abbrechen mussten, bzw. erst gar nicht über das Advanced Basecamp hinauskamen.

Trango Expedition 1999

In der oberen Wandhälfte biwakierten die drei - natürlich in Portaledges - 25 Tage am Stück. Die komplette Verpflegung und auch das Trinkwasser musste das Team in Packsäcken und Tonnen transportieren - Frischwasser gab es in der Route nicht. Allerdings waren die Temperaturen so eisig, dass Ihre Vorräte regelmäßig einfroren. Um Gas zu sparen und dennoch nach einer Nacht in der Senkrechten Wasser für den täglichen Bedarf zu haben, gab es nur eine Möglichkeit: abwechselnd teilte sich einer der Männer seinen warmen Schlafsack mit einem tiefgefrorenen Packsack und dem Eisblock darin...

In einmaliger und unverwechselbarer Art berichtet Thomas Tivadar in seinem Vortrag von dieser Expedition.
Nur bedingt zur Nachahmung empfohlen!